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Michael Moravek: starke Songs, ungewöhnliche Band

Im Sonntagskonzert im Ulmer Sauschdall überzeugt Michael Moravek mit starken Songs und ungewöhnlicher Band.

UDO EBERL |

Die Sonntagskonzerte im Sauschdall entfalten ihren Charme häufig durch Minimal-Besetzungen oder Unplugged-Varianten mit besonderer Finesse. Michael Moravek, bekannt als Gitarrist und Sänger der Indie-Band Planeausters, legte jedoch das große Besteck auf. Und bisweilen gab es tatsächlich jazzig-fiepende Schlenker vom Posaunisten der fünfköpfigen Band. Mit dieser zelebrierte Moravel sein erstes, in Chicago aufgenommenes Solo-Werk „In Transit (is what we are)“. Ein starkes Album, mit Cracks der Band The Great Crusades und Könnern wie Steve Wickham eingespielt.

Live war der fein austarierte und sensibel abgewogene Americana-Sound natürlich ein gutes Stück dynamischer als auf dem Album, aber die unaufgeregt und doch stets beherzt aufspielenden William B. Kollmar am Bass und William Widmann am Schlagzeug, die zudem Background-Stimmen beisteuerten, sicherten ein grandioses Fundament für die zeitlos guten Songs. Moravek selbst ist natürlich nicht nur der geborene Rockstar, er hat zudem eine Stimme, die über die Jahre gereift ist. Die großen Meister des Songwritings hat er rauf und runter gehört, wie ein Kopist klingt er aber nie. Er hat sich so manche bewährte Harmoniekurve und lyrische Klangfarbe zu eigen gemacht, drückt aber all dem seinen eigenen Songwriter-Stempel auf.

Das funktionierte im starken „Lullaby On West Chicago Avenue“ genauso wie in ganz neuen Songs, die vor wenigen Wochen entstanden sind. Moravek hängte sich beispielsweise die Mandoline um und kündigte an, er werde künftig noch experimentierfreudiger sein. Dabei lotete das offene Terrain im Sauschdall besonders der Posaunist Michael Huber fast ein wenig zu ausgiebig aus. Ganz anders Andrej Polansky an der Viola, der als Sideman genauso überzeugen konnte wie in seinen emotional aufgepeitschten Soli. Klare Sache, dass das begeisterte Publikum im gut gefüllten Sauschdall auch nach zwei randvollen Sets noch Zugaben hören wollte. Udo Eberl

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