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Die Botschaft soll die Mauern sprengen

Unzählige Christen versammelten sich am Ostersonntag in aller Frühe ums Osterfeuer vor der Fideliskirche, um die Auferstehung Jesu zu feiern.

VERA BENDER |

Es ist kalt, es ist dunkel. Um 5 Uhr morgens öffnen sich die Türen der Fideliskirche am Ostersonntag, und Pfarrer, Pfarrgemeinderäte sowie Ministranten kommen mit den Osterkerzen der Gemeinden zum knisternden Osterfeuer auf den Kirchplatz, wo schon viele Gläubige jeglichen Alters versammelt sind.

Pfarrer Konrad Bueb spricht vom "Wachfeuer", welches überall auf der Welt gefeiert wird. Dann segnet er das Feuer, bevor alle Osterkerzen, auch die der evangelischen Schwestergemeinde, an den Flammen entzündet werden. Die Kerzen der einzelnen katholischen Kirchengemeinden wurden allesamt selbst von Hand verziert und stellen kleine Kunstwerke dar. Gemeinsam ziehen alle hinter den Osterkerzen in die dunkle Kirche ein. Es ist eine besondere Atmosphäre - jedes Jahr an Ostersonntag. Die Botschaft des Auferstandenen möge in uns Menschen die Mauern sprengen und aus dem Dunkel ins Licht führen.

In den Lesungen während des Gottesdienstes wird unter anderem an die Schöpfung erinnert. An das Zusammenspiel von göttlichen Gaben und menschlichem Tun. Die anwesenden Kinder dürfen Samen aussäen, um später sehen zu können, wie die Saat aufgeht und wie Gott alles geschaffen hat. Kantor Michael Eisele sorgt für den liturgischen Gesang, bevor er an die Orgel wechselt. Und noch während Pfarrer Konrad Bueb das "Gloria in excelsis deo" ankündigt, wird der Kirchenraum plötzlich von hellem Licht erleuchtet, die Glocken läuten und die Orgel erklingt. Das Hochfest der Auferstehung wird gefeiert. "Der Tod hat keine Macht mehr. Die Menschen sind für die Sünde tot und leben für Gott", so die Auslegung der Lesung aus dem Römerbrief. Und dann stimmt die Band "message" das "Halleluja" an. Mit Auszügen aus dem Matthäusevangelium erinnert Pfarrer Bueb daran, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Und es wird gemahnt, dass die Menschen mit der Erde achtsam umgehen müssen, damit das Leben nicht in Schieflage gerät.

Denn Gott hat die Welt so geschaffen dass das Leben sich entfalten kann. In der Predigt geht Bueb auf die Geschichte von Noah ein, als Gott mit den Menschen einen Bund geschlossen und damit sein weites und offenes Herz gezeigt hat. Denn das Leben sollte nicht ausgelöscht werden. Als Zeichen der Verbindung zwischen Gott und den Menschen dient der Regenbogen. "Gott ist zurückgekehrt zum Leben. Durch die Taufe haben wir einen Vertrag mit Gott geschlossen", zog Bueb die Verbindung zur Auferstehung und zur Taufe, bevor die Gläubigen ihre Taufe erneuerten. Die Eucharistiefeier schloss sich an. Ostern - von der Trauer zur Freude, vom Dunkel ins Licht, vom Tod zum Leben, vom Kreuz zur Auferstehung. Dies wurde noch einmal deutlich gemacht, bevor Pfarrer Bueb den Segen erteilte.

Anschließend wurde zum gemeinsamen Osterfrühstück in den Pfarrsaal geladen, wo fleißige Helfer bereits ein Frühstückbuffet hergerichtet hatten.

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